Jenseits

Die Zeit ist reif, der Vorhang ist gefallen,

das Ausmaß unseres Daseins übersteigt jede kalkulierte Zahl,

wir sind nicht nur ein Bruchteil von allen

und das schon längst heute nicht mehr zum aller ersten Mal.

Das Chaos von einst, wird langsam konkret,

die Zeit rennt davon, doch wir wissen, dass immer was geht,

als ob es das war, es fängt gerade an,

das Prinzip der Hoffnung belebt jeden einzelnen Mann.


Die Rampe ist geräumt, die Ampel springt auf grün,

es donnern die Motoren und wir fliegen hin;


So weit, weit, weit, weit weg ins All,

so weit, weit, weit, weit weg ins All,

so weit, weit weg, dass uns der Knall niemals kriegt.

So weit, weit, weit, weit weg ins All,

so weit, weit, weit, weit weg ins All,

so weit, weit weg und nie mehr zurück.


Jetzt sitzen wir da, die Zukunft in den Händen,

man tat uns was Gutes und dennoch tat man uns weh.

Sie blieben zurück, ihre Zeit wird nun enden

und ich zog das Los, weshalb ich jetzt geh’,

warum nicht du, warum nicht wir,

ich bin nicht mal sicher, ob ich wirklich fliehen will,

lasst mich hier raus, lasst mich zu ihr,

ich höre die Triebwerke zünden und dann wird es still.


Die Rampe…


So weit…


Die Zeit ist reif, der Vorhang ist gefallen,
das Ausmaß der Tragödie übersteigt jede kalkulierte Zahl,
wir sind nur noch der Bruchteil von allen
und zweifeln verweint, ob der Flug das Richtige war.

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